Bohemica aus der Sammlung des Göttinger Seminars für Ur- und Frühgeschichte - zu einer ältestbandkeramischen Siedlung in Nordböhmen

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Thomas Saile

Abstract

In 1997 old material of the Linear Pottery Culture was rediscovered by the author within the collection ("Lehrsammlung") of the "Seminar für Ur- und Frühgeschichte" in Göttingen. The finds belong to settlements in the Ohre River area of Bohemia, among them sherds from an yet unknown settlement (?) of the Earliest Linear pottery phase.

Artikel

Anläßlich einer Bestimmungsübung zur Jungsteinzeit im Rahmen der Vorbereitungen für die Jahresexkursion 1997 in die Tschechische Republik wurde der Verfasser auf altneolithische Funde aus dem nördlichen Böhmen in der Lehrsammlung des Seminars für Ur- und Frühgeschichte der Georg-August Universität aufmerksam. Wissenschaftlich wertvolle Objekte aus dem Bestand der Göttinger Studiensammlung wurden bereits mehrfach vorgelegt (Tackenberg 1932; Pescheck 1950; Stephan 1986; Jacob-Friesen/Stephan 1987; Jacob-Friesen 1991). An dieser Stelle sollen die altneolithischen Funde aus Böhmen bekannt gemacht und insbesondere den Hinweisen auf eine bislang unbekannte, mutmaßliche Siedlung der ältesten Bandkeramik nachgegangen werden. Doch zunächst einige Angaben über den Weg, auf dem das Fundgut nach Göttingen kam:

Nachdem K. H. Jacob-Friesen, seinerzeit Erster Direktor des Provinzialmuseums zu Hannover, 1928 mit einem Lehrauftrag an der Georgia Augusta betraut worden war, wurden im Zusammenhang mit einer Neukonzeption der Sammlungstätigkeit aus Hannover alle nicht-niedersächsischen Funde und solche, die zwar aus Niedersachsen stammen, aber keine genauen Angaben zum Fundort besitzen, sowie zahlreiche Gipsabgüsse als Dauerleihgabe nach Göttingen abgegeben. Die Überführung der Originale und etlicher Repliken erfolgte zwischen 1929 und 1932. Gemeinsam mit prähistorischen Funden des ehemaligen Akademischen Museums der Universität und Material aus dem Braunschweigischen Landesmuseum bilden sie den Grundstock der Lehrsammlung, aus der sich das heutige Seminar für Ur- und Frühgeschichte entwickelte.

Im Rahmen dieser Revision der hannoverschen Sammlung gelangten auch Funde aus Böhmen nach Göttingen. Ein Teil war zuvor - etwa Mitte der 20er Jahre - „dem Provinzialmuseum von der Witwe eines im Kriege gefallenen österreichischen Offiziers überwiesen“ worden (Tackenberg 1932, 32). Die Eintragungsmerkmale im Göttinger Inventarbuch bestätigen, daß sich die Funde spätestens seit den frühen 30er Jahren in der Seminarsammlung befinden. Unter denkmalpflegerischem Gesichtspunkt erscheint eine Rückführung des Materials in die Region seiner Auffindung sinnvoll, wenngleich dies - insbesondere wenn man die Zusammensetzung der Studiensammlung bedenkt - empfindliche Verluste für Göttingen nach sich ziehen würde.

Abgesehen von der Angabe des Fundortes fehlen im übrigen weitere Informationen zu den böhmischen Stücken. Ihrem Aussehen nach zu urteilen, dürfte es sich in der Mehrheit um Lesefundmaterial von Siedlungsplätzen oder aufgepflügten Gräberfeldern handeln. Die zumeist verzierten bzw. mit Handhaben versehenen Scherben und die auffällig große Zahl an Steingeräten spricht allerdings für eine stark selektive Überlieferung. Auch mit einer späteren Verwechslung der Fundorte muß in Einzelfällen gerechnet werden: K. Tackenberg berichtet beispielsweise, daß er „Steingeräte deshalb für Praschin in Anspruch genommen [hat], weil sie jetzt in Kästchen aufbewahrt wurden, in denen stets einige Stücke die genannte Fundortbezeichnung trugen“ (Tackenberg 1932, 33).

Ein kleiner Komplex von 12 bandkeramischen Scherben trägt die Beschriftung „Lippenz“ (heute: Lipenec, okres Louny). Die grobkeramischen Stücke sind mit Knubben, Ösen, plastischen Leisten, Fingertupfen und Fingernageleindrücken verziert. Vermutlich stammen sie von der nicht mehr lokalisierbaren altneolithischen Siedlung in der Gemarkung Lipenec (Tackenberg 1932, 32 Nr. 2; Pleinerová/Pavlů 1979, 16 Tab. 1 Nr. 29). Die weiteren Fundkomplexe aus dem Gebiet der Katastergemeinde sind in den Zeitraum vom Jungneolithikum bis in die Slavenzeit zu datieren (Tackenberg 1932, 32f. Nr. 2;  Buchvaldek 1967, 140 Nr. 67).

Die im Stadtgebiet von Slaný (okres Kladno) gelegene Basaltkuppe Slánská hora weist Besiedlungsspuren auf, die von der jungneolithischen Baalberger Kultur bis in slavische Zeit reichen. Archäologische Untersuchungen setzten bereits 1835 ein; forschungsgeschichtlich bedeutsam sind die stratigraphischen Beobachtungen zum böhmischen Äneolithikum (Moucha 1961; 1966; 1994). Die Fundortangabe „Schlaner Berg“ trägt eine aus 53 Keramikfragmenten und 30 teils erheblich beschädigten Felsgesteingeräten bestehende neolithische Fundkollektion der Studiensammlung. Hinweise auf ihre ältere Überlieferungsgeschichte fehlen; auch K. Tackenberg erwähnt das Material nicht in seiner Auflistung „Böhmische[r] Funde im vorgeschichtlichen Institut der Universität Göttingen“ (Tackenberg 1932); allerdings erfolgte ausweislich der Inventarnummern die Erfassung in Göttingen gleichzeitig mit den noch zu besprechenden Funden aus Zbrašín.

Bandkeramische Funde

Bandkeramische Funde

Abb. 1: Bandkeramische Funde von Slaný (okres Kladno).
Fig. 1: Linear pottery finds from Slaný (okres Kladno).
11-12 club heads

© Thomas Saile

 

Die späterbandkeramische Tonware ist mit teilweise stichgefüllten Bändern, Dreiecks- bzw. Rautenmustern, Einstichreihen, Fingertupfendekor und notenkopfähnlichen Eintiefungen sowie quer gekerbten Ritzlinien verziert (Abb. 1,1-10); neben einer stichbandkeramischen Randscherbe der Stufe II nach M. Zápotocká (1970, 5f.) gehören einige weitere Gefäßfragmente in das fortgeschrittene Neolithikum und könnten durchaus den äneolithischen Siedlungsschichten auf der Basaltkuppe Slánská hora entstammen. Unter den Geräten aus Felsgestein, v. a. Steinbeile unterschiedlicher Formgebung - darunter fünf hohe Schuhleistenkeile - sowie zwei Mahlsteine, fallen insbesondere das Fragment einer Scheibenkeule mit sanduhrförmiger Durchbohrung (Abb. 1,11) und der Keulenkopf (Abb. 1,12) auf. 
Gute Entsprechungen für den Keulenkopf finden sich beispielsweise in Männergräbern des etwa 50 km entfernten, in einer Schleife der Eger gelegenen schnurkeramischen Gräberfeldes von Vikletice (Buchvaldek/Koutecký 1970), während das Scheibenkeulenbruchstück zwanglos unter die brotlaibförmigen Keulen des zahlenmäßig vorherrschenden Typs 3 nach Schönweiß eingereiht werden kann (Schönweiss 1988, 11 Abb. S. 13,4). Bezüglich der mutmaßlichen Zweckbestimmung dieser bislang feinchronologisch kaum näher einzugrenzenden Stücke wurden die unterschiedlichsten Deutungen erwogen,  beispielsweise als Klopf- oder Schlagstein, Arbeitsgerät zum Salzabbau, Rotiermasse von Bohrgeräten (Dreule/Rennspindel), Grabstockbeschwerer, Netzsenker, Nahkampfwaffe (Keule), Schleuderstein, Zeremonialinstrument bzw. Symbol- oder Würdezeichen (Zepter) (Schietzel 1965, 44; Buchvaldek/Koutecký 1970, 232f.; Hulst/Verlinde 1976, 108f.; Schönweiss 1988, insbes. 12f.; Nieszery 1995, 159f.; Gronenborn 1997, 40). Angesichts der vielgestaltigen Formenwelt dieser als Geröllkeulen, Scheibenkeulen bzw. Keulenköpfe umschriebenen Gerätklasse sowie ihrer großen zeitlichen Streuung und weiten räumlichen Verteilung besitzen monokausale Deutungsansätze allerdings wenig Überzeugungskraft.

Trotz des relativ guten Forschungsstandes zur Höhensiedlung auf dem Schlaner Berg sind altneolithische Funde bislang unbekannt; es würde sich im übrigen auch um eine atypische bandkeramische Siedelplatzwahl handeln (Rulf 1982). Allerdings sind bis heute allein im Stadtgebiet von Slaný in unmittelbarer Umgebung der Basaltkuppe vier bandkeramische Siedlungsstellen entdeckt worden (Moucha 1994, Karte S. 24-25; Fundstellen 16, 25, 28/29/30 und 32). So ist zu vermuten, daß von dort stammendes Lesefundmaterial irrtümlicherweise der altbekannten Fundstelle „Slánská hora“ zugeschrieben wurde.

Mit der Fundortbezeichnung „Praschin“ (heute: Zbrašín, okres Louny) - teilweise mit dem Zusatz „P 50“ - sind zwei Gefäßfragmente und 56 teils stark fragmentierte Felsgesteingeräte beschriftet (Tackenberg 1932, 33 Nr. 5). Auch in der Umgebung des im Wald (!) auf dem Katastergebiet von Zbrašín gelegenen ehemaligen Forsthauses „Selmitz“ (heute: Selmice, okres Louny) sollen drei Steinbeilbruchstücke gefunden worden sein. Von K. Tackenberg (1932, 33 Nr. 6) wird die Fundortbezeichnung „Selmitz“ allerdings auf eine 6 km östlich von Týnec nad Labem gelegene Ortschaft bezogen. Die Klasse der Steingeräte umfaßt 43 Dechsel unterschiedlicher Form und Größe - darunter ein Stück mit einseitig begonnener Hohlbohrung im Schneidenbereich -, 13 hohe Schuhleistenkeile - darunter ein durchbohrtes Exemplar und zwei ausweislich entsprechender Schlagspuren an Nacken- und Schneidenpartie sekundär als Klopfsteine verwendete Stücke - sowie drei Äxte.

Neben dieser Steinbeilkollektion verdienen insbesondere die beiden bemerkenswerten Randscherben aus Zbrašín besondere Beachtung:

  • Große massive Randscherbe eines Kumpfes; durch schwaches Ausbiegen des Randes bewirkter Ansatz zur Halsbildung; gleichmäßig gewölbte Bauchung. Verziert mit drei 4 mm breiten, senkrechten Ritzlinien u-förmigen Querschnitts; die Enden der beiden äußeren Linien sind unterhalb der Randpartie in voneinander leicht abweichender Weise spiralförmig ausgebildet. Graubraune, teils beschädigte, teils mit Kalksinter bedeckte Oberfläche; im Bruch grau bis grauschwarz; starke Beimengung organischer Substanzen, vermutlich Spreu oder Häcksel; schwach gebrannt. Mündungsdurchmesser 16 cm (Abb. 2,2).
  • Große massive Randscherbe eines Kumpfes; deutlich abgesetzte, senkrecht gestellte Randlippe; leicht doppelkonischer Profilverlauf. Mit zwei kräftigen, 3 mm breiten, senkrechten und einer waagerechten Ritzlinie verziert. Graubraune, teils beschädigte, teils mit Kalksinter bedeckte Oberfläche; im Bruch grauschwarz; stark mit organischem Material, vermutlich Spreu oder Häcksel, gemagert; schwach gebrannt. Mündungsdurchmesser 14 cm (Abb. 2,1).

Abb. 2: Älteste Bandkeramik von Zbrašín (okres Louny).

Fig. 2: Earliest Linear pottery from Zbrašín (okres Louny).

© Thomas Saile

Leichte Halsbildung, doppelkonische Form, vegetabilisches Tonmaterial, breite u-förmige Ritzlinien und Motivwahl sprechen in ihrer Gesamtheit für eine Datierung der Stücke in die Initialphase der bandkeramischen Kultur. Doppelspiralen in verschiedensten Varianten mit und ohne Symmetrieachsen gehören zu den klassischen Mustern der frühen Bandkeramik (Quitta 1960, 6 Abb. 1,a.c; 12 Abb. 4); auch die - sicher unvollständige - Verzierung von Gefäß Abb. 2,2 findet beispielsweise Entsprechungen auf Kümpfen aus Eitzum (Quitta 1960, 28 Abb. 17,b; Schwarz-Mackensen 1985, 52 Taf. 4,8.10.12; 53 Taf. 5,1-2) oder einer Schale von Boskovštejn (Quitta 1960, 6 Abb. 1m).

Aus dem Gebiet der Katastergemeinde Zbrašín ist eine durch Lesefunde lokalisierte Siedlung der Bandkeramik bekannt; ihr Fundmaterial wird in die Phasen II-III, vielleicht auch noch IV der böhmischen Chronologie datiert (Pleinerová/Pavlů 1979, 17 Tab. 1 Nr. 57). Da weitere altneolithische Siedlungsüberreste aus dem Gemarkungsbereich fehlen, liegt die Vermutung nahe, daß auch die Göttinger Stücke von der bekannten Fundstelle stammen. In diesem Falle wäre ausweislich des noch schwachen ältestbandkeramischen Fundniederschlages der Besiedlungsbeginn entsprechend zurückzudatieren. Das Material vom bereits in frühbäuerlicher Zeit dicht besiedelten Lößgebiet am Unterlauf der Eger (Abb. 3) ergänzt den - vor dem Hintergrund aller Fundstellen der bandkeramischen Ökumene - relativ kleinen Kreis ältestbandkeramischer Siedlungen um einen weiteren Fundpunkt. Verzeichnete H. Quitta auf seiner 1979 angefertigten Übersichtskarte erst 224 ältestbandkeramische Siedlungen in Mitteleuropa (Quitta 1985, Abb. S. 45; Lüning 1991, 35 Abb. 8), so erhöhte sich ihre Anzahl in den letzten Jahren bereits auf 287 (Pavlů 1998, 280 Abb. 73). Aus den Zahlenverhältnissen ältest- zu späterbandkeramischer Fundstellen in Transdanubien (30:600), in Böhmen (33:574), im mittleren Neckarland (20:400), in der Filderebene (2:54), in Südhessen (15:370), in der nördlichen Wetterau (20:125) und im Bereich des Leinegrabens (2:130) ergibt sich ein Verdichtungsfaktor von 18,5; die Gesamtzahl bandkeramischer Siedlungsstellen in Mitteleuropa östlich des Rheins wird auf etwa 5300 geschätzt (ähnliche Größenordnung bei: Pavlů 1998, 280 f.).  

Abb. 3: Bandkeramische Siedlungen am Unterlauf der Eger. Große Punkte: ältestbandkeramische Siedlungen; kleine Punkte: späterbandkeramische Siedlungen; Gebiete höher als 400 m üNN gerastert. 1 Lipenec (okres Louny), 2 a-d Slaný (okres Kladno), 3 Zbrašín (okres Louny). Nach: Pleiner 1978, Karte 1; Pavlů/Zápotocká 1979, 283 Abb. 1; Pleinerová/Pavlů 1979, 15 Abb. 1; Rada 1982, 230ff. Abb. 1–2; Moucha 1994, Karte S. 24–25.

Fig. 3: Linear Pottery settlements in the lower course area of the Ohre river in Bohemia. Big dots: Earliest Linear pottery.

© Thomas Saile  

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© Thomas Saile 2000

Eine ausführlichere, gedruckte Version dieses Artikels ist unter gleichem Titel in der Reihe "Neue Ausgrabungen und Forschungen in Niedersachsen" (Band 21, Neumünster 1999, 137-142) erschienen.